Rosenkohl scheidet die Gemüter – das ist klar. Wer den herben Kohl jedoch mag und offen für neue Gerichte ist, wird meinen Rosenkohlsalat sicher lieben. Der Salat ist roh, frisch, knackig und eine tolle Geschmackskombination. Natürlich eignet er sich einerseits perfekt als Beilage (bei mir zusammen mit Topinamburchips) und andererseits kann man ihn super vorbereiten und als Meal Prep mit zur Arbeit nehmen. Ich finde, er lässt sich besonders dann schnell herstellen, wenn man ein paar Rosenkohlreste hat und z.B. nicht alle Röschen in einem warmen Gericht verkochen wollte. So mache ich es zumindest. Ich kaufe eine Netz Rosenkohl – 2/3 gehen in meine Pasta mit Rosenkohl und Möhren und aus dem Rest mache ich diesen Salat. Wie? Das zeige ich dir jetzt!

Borlottibohnen in der Schote - als Beilage im Salat Rosenkohlsalat roh mit Bohnen und Radieschen

Wie macht man Rosenkohlsalat?

Wie bei jedem Gericht gibt es 1003 Möglichkeiten, es zuzubereiten. Rosenkohlsalat nach Jamie Oliver ist sehr beliebt, ebenso aber Rosenkohlsalat mit Speck, Weintrauben oder Maronen. Du kannst den Salat mit rohem Rosenkohl zubereiten, oder mit gekochten Röschen oder sogar mit gebackenen Röschen aus dem Ofen. Je nachdem, was für einen Geschmack du am liebsten magst.

Ich finde, im Winter sollten wir ebenso Rohkost essen und mache meinen Salat aus rohem Rosenkohl. Dafür ist ein Küchengerät von unschätzbarem Wert: Eine Mandoline oder ein V-Hobel. Damit kannst du nicht nur den grünen Mini-Kohl, sondern auch jeden anderen Kohl, Möhren, Fenchel oder ähnliches hauchdünn zubereiten.

Passend zum Kohl wählst du deine Begleiter für den Salat. Bei mir sind es proteinreiche Borlottibohnen (aber du kannst jede Bohnensorte verwenden), knackige Radieschen oder Rettich und Schwarzkümmel. Auch Trauben kann ich mir super vorstellen, ebenso knackige Nüsse, Maronen oder knusprige Brotwürfel. Für das Dressing habe ich mich für Zitrone-Olivenöl entschieden. Aber auch ein Schmand- oder joghurtdressing passt sicher sehr gut.

Rosenkohlsalat kalt

Mein Salat wird roh und kalt genossen. Das hat mehrere Gründe – zum einen will ich auch im Winter Rohkost essen und zum anderen sind so viele Inhaltsstoffe des Rosenkohls sehr gut verfügbar. Damit meine ich Vitamin A, Vitamin B2 und Vitamin C. Durch mein Zitronendressing steigere ich die Vitaminaufnahme. Weiterhin sind viele Mineral- und Ballaststoffe im Rosenkohl, die ihn deshalb zu einem unverzichtbaren Bestandteil in der Winterernährung machen. Also ganz egal, ob du Brüsseler Kohl oder Kohlsprossen aus deiner Kindheit nur als verkochte Mahlzeit kennst, du solltest die Röschen unbedingt als rohen Salat probieren.

Rosenkohlsalat lecker und vegan

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Rosenkohlsalat
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Portionen
Portionen
Zutaten
  • 120 g Borlottibohnen oder 120 g Cannellini-Bohnen aus dem Glas
  • 200 g Rosenkohl
  • 2 kleine grüne Spitzpaprika
  • 1 roter Rettich oder 8 Radieschen
  • Salz & Pfeffer
  • Zitronensaft
  • Olivenöl
  • Bratöl
  • 1 TL Schwarzkümmel
  • 300 g Topinambur oder Kartoffeln
Portionen
Portionen
Zutaten
  • 120 g Borlottibohnen oder 120 g Cannellini-Bohnen aus dem Glas
  • 200 g Rosenkohl
  • 2 kleine grüne Spitzpaprika
  • 1 roter Rettich oder 8 Radieschen
  • Salz & Pfeffer
  • Zitronensaft
  • Olivenöl
  • Bratöl
  • 1 TL Schwarzkümmel
  • 300 g Topinambur oder Kartoffeln
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Anleitungen
  1. Die Borlottibohnen aus der Schale lösen und ca. 20 Minuten in Salzwasser köcheln. Leider verlieren sie dabei ihre schöne Farbe.
  2. Den Rosenkohl sehr gut waschen und nur die wirklich nicht mehr genießbaren Blätter entfernen. Strunk unbedingt dran lassen. Auf einer Mandoline oder einem V-Hobel hauchfein reiben, dabei den kleinen Kohl am Strunk festhalten. Rettich und Spitzpaprika ebenfalls waschen und fein reiben.
  3. Rosenkohl, Rettich, Paprika und Bohnen mischen und mit ca. 3-4 EL Olivenöl, 2-3 EL Zitronensaft, Salz, Pfeffer und Schwarzkümmel würzen. Ziehen lassen bis die Chips fertig sind.
  4. Den Topinambur gut abbürsten und waschen (Bio-Topinambur verwende ich mit Schale). Auch hauchfein auf einer Reibe hobeln. Bratöl in einer (wenn möglich) gusseisernen Pfanne erhitzen und die Scheiben darin goldbraun frittieren. Salzen und auf einem Küchentuch abtropfen lassen. Beides zusammen servieren und Fan vom Rosenkohl werden.

Meine Tipps für das Rezept Rosenkohlsalat:

  1. Statt Borlottibohnen kannst du alle Hülsenfrüchte nehmen. Kichererbsen, Linsen, Kidneybohnen etc. Wenns schnell gehen muss, greif zu Konserven.
  2. Topinambur ist nicht immer erhältlich. Der Salat schmeckt auch klasse zu Bratkartoffel. Ebenfalls passen: Der Salat als klassische Beilage zu Ente oder Gans mit Knödeln.
  3. Schwarzkümmel ist recht intensiv – auch schwarzer Sesam sieht toll aus und schmeckt gut.

Diese Zutaten und Küchengeräte nutze ich für meinen Wintersalat mit Rosenkohl:

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Lecker und abwechslungsreich kochen mit Rosenkohl & Winterkohl

Ich habe dir schon erzählt, warum Rosenkohl meiner Meinung nach wichtig ist für eine gesunde Winterküche. Er kommt frisch vom Feld – ist also keine Lagerware sondern hat sehr wenig Impact auf die Umwelt. Er ist gut haltbar und kann locker eine Woche im Kühlschrank aufbewahrt werden. Er verfügt über viele Vitamine und lässt sich einfach und schnell zubereiten. Wenn du keine Lust hast, den Kohl zu putzen, kannst du natürlich auch TK_Rosenkohl verwenden.

Vielleicht hast du ja Lust bekommen, noch mehr mit Kohl zu kochen und dem Wintergemüse eine neue Chance zu geben? Wie wäre es, wenn du mal folgende Gerichte ausprobierst: